Willkommen auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Klinische Psychotherapie und Psychosomatischen Rehabilitation (DGPPR) e.V.
In der Deutschen Gesellschaft für Klinische Psychotherapie und Psychosomatische Rehabilitation (DGPPR) sind Ärztinnen und Ärzte vertreten, die in psychosomatischen Rehabilitationskliniken und in mit Rehabilitation befassten Einrichtungen tätig sind.
Die DGPPR hat es sich zur Aufgabe gemacht, die psychosomatische Rehabilitation in Forschung und Praxis zu fördern. Besondere Zielsetzungen sind dabei:
- Erarbeiten und Fördern von Strukturen und Konzepten, die eine wissenschaftlich fundierte und patientengerechte Psychosomatische Rehabilitation gewährleisten.
- Angemessene Berücksichtigung der Rehabilitation in der Aus- und Weiterbildung, Gewinnung von jungen ÄrztInnen für unser Fach. Die DGPPR hat hierzu u. a. eine “Famulaturbörse” ins Leben gerufen.
- Forschung und Qualitätssicherung: Seit Herbst 2010 laufen die Vorbereitungen für eine Klinikverbundstudie, an der bislang 15 Kliniken teilnehmen. Die DGPPR ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) und ist an der Erarbeitung von Leitlinien beteiligt.
- Präsenz und Mitsprache in der Berufs-, Sozial- und Gesundheitspolitik: Regelmäßige Gespräche mit Kostenträgern, Engagement in der Ständigen Konferenz ärztlicher psychotherapeutischer Verbände (STÄKO) und beim Deutschen Psychosomatik-Kongress.
Falls Sie an einer Mitgliedschaft in der DGPPR interessiert sind oder Fragen dazu haben: Senden Sie uns eine Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.

Am Samstag, den 31. März 2012 wurde beim Deutschen Psychosomatik-Kongress in München der Promotionspreis der DGPPR an Frau Dr. med. Saskia Terber aus Blieskastel verliehen für ihre Arbeit zur Validität der Diagnose "Anpassungsstörung". Anpassungsstörungen sind psychische Erkrankungen, die meist mit Symptomen von Depression und Angst einhergehen und als Folge einer schwerwiegenden Belastungssituation (z. B. Verlust des Partners oder des Arbeitsplatzes) auftreten. Sie sind in der Praxis sehr häufig (ca 10 - 30% aller ambulant behandelten Patienten), fanden in der Forschung bisher aber wenig beachtung. Das neue, von Frau Dr. Terber erforschte Konzept zur Diagnostik von Anpassungsstörungen eignet sich auch, um psychische Störungen zu erfassen, die durch berufsbezogene Belastungen, wie Mobbing oder Überlastung ausgelöst wurden.
Saskia Terber wurde 1986 geboren, stammt aus Blieskastel (Saarland) und hat in Homburg/Saar Medizin studiert und unter Betreuung von Prof. Dr. med. Volker Köllner promoviert. Für ihre Studie wurden insgesamt 240 Patienten in den Mediclin Bliestal Kliniken in Blieskastel untersucht.
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist ein attraktives Arbeitsfeld für junge Ärztinnen und Ärzte. Die Psychosomatik bietet, was man sich schon zu Beginn des Studiums gewünscht hat: Genügend Zeit für seine Patienten, eine ganzheitliche Sicht auf den Menschen und Arbeit in einem multiprofessionellen Team.In den Psychosomatischen Rehabilitationskliniken kommen familienfreundliche Arbeitsbedingungen und –zeiten dazu.
Die DGPPR ist nun Mitgliedsgesellschaft der AWMF.
Die AWMF berät über grundsätzliche und fachübergreifende Angelegenheiten und Aufgaben, erarbeitet Empfehlungen und Resolutionen und vertritt diese gegenüber den damit befassten Institutionen, insbesondere auch im politischen Raum. Neben den - angesichts der zunehmenden Spezialisierung immer dringenderen - Aufgaben der inneren Zusammenarbeit will sie damit die Interessen der medizinischen Wissenschaft verstärkt nach außen zur Geltung bringen.
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